www.ausbildungspatenschaften.de will das Instrument der Patenschaften für Auszubildende stärker im Handwerk bekannt machen und seine Nutzung fördern. Ausbildungspatenschaften tragen dazu bei, auftretende Konflikte im Betrieb zu entschärfen und Kommunikationsprobleme zu beseitigen und damit Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
Ausbildungspatenschaften gibt es mittlerweile in vielen Regionen in Deutschland, die von verschiedenen Gruppierungen getragen werden. Dennoch fehlt vielerorts das Wissen und das Bewusstsein für den Wert der Initiativen, und in vielen Betrieben gibt es nach wie vor Vorbehalte, externe Hilfe bei der Ausbildung anzunehmen.
Ausbildungsstellen sind häufig überlastet, wenn es darum geht, neben der Vermittlung der fachlichen Qualifikationen auch persönliche Probleme und Anliegen der Azubis mit zu berücksichtigen. Gerade bei jungen Menschen aus einem schwierigen sozialen Umfeld sind eine derartige Unterstützung und Gespräche oftmals entscheidend, um ihre Ausbildung auch zu Ende zu führen. Hilfen wie sie z.B. von den Ausbildungsberatern der Kammern bereitgestellt werden oder auch die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agenturen für Arbeit (abH) können hier kaum ausreichende Unterstützung anbieten. Der breite Kreis, den sie betreuen müssen, erlaubt keine persönliche Zuwendung in größerem zeitlichen Umfang. Wichtig sind aufmerksames Zuhören und die Vermittlung der so genannten Soft-skills, also Verhaltens- und Kommunikationsweisen, die ebenfalls Voraussetzung für das Erreichen der Ausbildungsziele sind. In diesen, für den Erfolg der Ausbildung oft entscheidenden Bereichen haben Ausbildungspaten in ganz Deutschland schon tausendfach geholfen. Ausbildungspatinnen und –paten fördern aber nicht nur leistungsschwache, auch leistungsstarke junge Menschen werden mit diesem Instrument gefördert.
Machen Sie mit:
- Nutzen Sie als Ausbildungsbetrieb die Adressen- und Ansprechpartnerliste der Ausbildungspatenschaftsinitiativen auf www.ausbildungspatenschaften.de. Stellen Sie den Kontakt zu Ausbildungspatenschaftsinitiativen her. Fragen Sie die Angebote der Patenschaftsinitiativen ab. Nutzen Sie die Erfahrungen der Ausbildungspatinnen und Paten für Ihren Betrieb und für Ihre Azubis.
- Unterstützen Sie die regionalen Ausbildungspatenschaftsinitiativen.
- Werden Sie selbst Ausbildungspate, während Ihrer aktiven oder Ihrer nachberuflichen Zeit. Geben Sie Ihre Erfahrungen an die junge Generation weiter.
- Machen Sie Werbung für Ausbildungspatenschaftsinitiativen. Erzählen Sie als Ausbildungsbetrieb von den guten Erfahrungen, die Sie mit Ausbildungspaten gemacht haben. Helfen Sie mit, dass die Pateninitiativen auch in den Kammern und Institutionen des Handwerks bekannt gemacht werden.
- Arbeiten Sie als Ausbildungsberater mit den Ausbildungspatenschaftsinitiativen zusammen. Vermitteln Sie Azubis, die sich weitergehende und persönliche Unterstützung wünschen, an Patenschaftsinitiativen weiter.






